Open Studios / Open House

»Atelierhaus rs20 | Offene Ateliers rs20«

Studio Kathrin Ganser und Gäste:
Mirja Busch, Nina Maria Küchler, Ruth Weigand

(there is no english version available)

Die Atelieretagen rs20 befinden sich in einem Mietergenossenschaftshaus auf der 3. bis 5. Etage in der Rungestraße 20 in Berlin-Mitte zwischen Jannowitzbrücke, Spree und Heinrich-Heine-Platz. In Kooperation mit dem bbk Berlin unterstützt die Mietergenossenschaft rs20eG und die Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE) unter anderem das Atelieranmietprogramm.

Im Studio Kathrin Ganser werden Arbeiten mit dem Schwerpunkt “Fotografie und Skulptur” gezeigt.

Mirja Busch (*1978)
Geprägt durch Minimal Sculpture, Colour Field Painting und Land Art agieren die Arbeiten von Mirja Busch an der Schnittstelle von Objektinstallation und Fotografie. Außenräume wie Wüsten und Salzflächen sind wichtige Experimentierfelder für ihre Arbeiten, in denen sie räumliche und mediale Grenzen reflektiert. In ihren Arbeiten stellt sie gerne einfache, subtile Fragen, die eine Aufmerksamkeitsverschiebung beim Publikum bewirken und so neue Erfahrungsräume schaffen. Die Serie Raumkompositionen verschränkt Fotografie mit Modellbau und schafft Vorschläge für begehbare Bildräume, die sich an der Grenze von Zwei- und Dreidimensionalität öffnen.
www.mirjabusch.com

Kathrin Ganser (*1977)
zeigt Arbeiten aus der aktuell laufenden Serie „Faltungen / Sculpture Scans“, 2018. Diese steht im Zusammenhang mit ihrem fotografisch-installativen Projekt„Plazas“ in dem sie sich unter anderem mit repräsentativer Architektur und öffentlichen Orten wie dem Mehringplatz, dem Pariser Platz und Leipziger Platz in Berlin beschäftigte. Dabei steht die Frage sowohl zu Bildraum und Raumbild als auch zu visualisiertem Stadtraum, die Wahrnehmung über das technische Bild sowie die Zerlegung von Raum im Fokus. Ein Teil des Projekts entstand aus slit-scan basierten Raumaufnahmen und Faltungen aus Papier, die sie in die Fläche einer simulierten Dreidimensionalität rückübersetzt. Das Auffächern von Raum und die Grenzflächen von Zwei- und Dreidimensionalität sind wiederkehrende Aspekte in ihren Arbeiten.
www.kathringanser.de

Nina Maria Küchler (*1978)
zeigt die Arbeit „BND palm trees“, 2018. In der Arbeit, die im Kontext einer Reihe über Kunst in Regierungsgebäuden steht, zeigt sie Fotos zweier künstlicher Palmen auf dem Gelände des Neubaus des Hauptgebäudes des Bundesnachrichtendienstes in der Chaussestraße, dem zukünftigem Hauptsitz des BND. Die Ästhetik dieser Palmen kopiert die oft in den USA zu findenden, als Palmen getarnte Mobilfunksendemasten, in denen auch Abhörtechnik und Kameras untergebracht werden können. Allerdings handelt es bei den BND Palmen um ein Zitat ohne Funktion, einem Fake des Fake. Die Arbeit ist Teil einer Installation.
www.ninamariakuechler.de

Ruth Weigand (*1978)
untersucht in ihrer Arbeit die Wahrnehmung und Wirkung von architektonischen und natürlichen Räumen, Strukturen und Formen. Fragmente eigener Arbeiten und gefundener Gegenstände setzt sie zu Skulpturen, Zeichnungen, Fotomontagen und Collagen neu zusammen. Dabei spielt die Idee der Transformation und die Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten des gewählten Mediums und Materials eine große Rolle. Häufig entstehen Arbeiten aus einem Dialog zwischen dem Drei- und dem Zweidimensionalen. So kann beispielsweise eine plastische Arbeit einen künstlerischen Prozess durchlaufen, der sie über Fotografie und Montage in ein flächiges Bild überführt. Eine Zeichnung erscheint nicht als lineare Spur auf einem Papier, sondern in Form eines Reliefs aus Keramik. Ganz bewusst erzeugt Ruth Weigand künstlerische Ergebnisse, die sich auf subtile und zugleich präzise Weise irritieren und mit Sehgewohnheiten brechen.
www.ruthweigand.de

Programm / Performances

Infos siehe Facebook Event.

In Kooperation und mit freundlicher Unterstützung durch die Mietergenossenschaft rs20eG.

Offene Ateliers rs20: Samstag, 23. Juni 2018, 14-20h
Facebook Event

Studio 307, 4. Etage, Zugang über Aufgang 5
Rungestraße 20, 10179 Berlin
[Mitte | Mitte]

Opening hours: see above

Admission free

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Berlin | Mitte

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